Zeiterfassung für österreichische Betriebe

Die Arbeitszeit so aufzeichnen, wie § 26 AZG es meint.

Das Gesetz verlangt keine fertigen Arbeitstage, sondern Beginn, Ende und die Lage der Pausen. Chronuz speichert genau das – eine Folge von Stempelungen – und rechnet alles Weitere daraus aus. Gelöscht wird nichts, höchstens storniert; das Protokoll bleibt vollständig.

Läuft im Browser, auch am Handy.Keine Installation.Im Early Access kostenfrei.

  • § 26 AZG-konform
  • Lückenloses Protokoll
  • DSGVO-konform
  • Gehostet in Österreich

Das Prinzip

Warum Chronuz nur Stempelungen speichert.

Die meisten Zeiterfassungen legen pro Tag einen Datensatz an: Beginn, Ende, Pause, Summe. Sobald jemand daran etwas ändert, gibt es zwei Versionen des Tages – die ursprüngliche und die korrigierte –, und nur eine davon steht im Export. Chronuz umgeht das, indem es Arbeitstage gar nicht erst speichert. In der Datenbank liegen ausschließlich Zeitpunkte; jeder Tag wird bei jedem Aufruf neu daraus berechnet, mit derselben Funktion, egal ob für den Bildschirm, das PDF oder die Excel-Tabelle.

Stempelungen fließen in das Journal, aus dem Bildschirm, PDF und Excel entstehen Stempelungen 07:58Kommen 12:02Pause 16:31Gehen Journal eine Berechnung Bildschirm PDF Excel Stempelungen fließen in das Journal, aus dem Bildschirm, PDF und Excel entstehen Stempelungen 07:58Kommen 12:02Pause 16:31Gehen Journal eine Berechnung Bildschirm PDF Excel
Stempelungen sind der einzige Datenbestand. Das Journal rechnet daraus die Arbeitstage, und alle drei Ausgaben zeigen dasselbe Ergebnis.

Stempelungen statt fertiger Tage

Eine Stempelung ist ein Zeitpunkt und eine Art: Kommen, Gehen, Pause beginnt, Pause endet. Mehr steht nicht in der Tabelle. Beginn, Ende, Dauer und Ruhepausen eines Arbeitstags ergeben sich daraus – als Rechenergebnis, nicht als eigener Datensatz. Ein Ergebnis kann nicht von den Zeitpunkten abweichen, aus denen es gerechnet wurde; ein zweiter Datensatz könnte das jederzeit.

Storno statt Löschen

Wer sich verstempelt hat, storniert die Stempelung und setzt eine neue. Das Storno trägt Grund, Zeitpunkt und den Namen dessen, der es ausgelöst hat, und bleibt im Journal sichtbar. Löschen ist nicht vorgesehen – nicht als Regel, sondern als Recht: die Datenbankrolle, mit der die Anwendung arbeitet, hat in PostgreSQL kein DELETE. Auch ein Administrator kann das nicht umgehen.

Eine Berechnung, drei Ausgaben

Bildschirmansicht, Monatsauszug als PDF und Excel-Tabelle für die Lohnverrechnung entstehen aus derselben Funktion. Es gibt keinen Weg, auf dem eine Zahl im PDF von der am Bildschirm abweichen könnte, weil beide gar nicht getrennt existieren. Wenn das Arbeitsinspektorat den Auszug sehen will, ist das derselbe Stand, den der Mitarbeiter am Handy sieht.

Aufzeichnen, nicht verhindern

Chronuz verweigert keine Stempelung. Wird die Höchstarbeitszeit überschritten oder fehlt die Ruhepause, wird das gemeldet und im Journal markiert – aber nicht blockiert. Wer wegen eines Wasserrohrbruchs vierzehn Stunden auf der Baustelle steht, soll das stempeln können, statt gezwungen zu sein, falsch zu stempeln. Eine Aufzeichnung, die nur erlaubte Werte annimmt, zeichnet nicht auf.

Was abgedeckt ist
BereichGrundlage
Beginn, Ende, Dauer und Lage der Ruhepausen§ 26 AZG
Monatsauszug als PDF auf Verlangen§ 26 Abs 8 AZG
Ruhepause ab 6 Stunden, mindestens 30 Minuten§ 11 AZG
Höchstarbeitszeit 12 Stunden pro Tag, 60 pro Woche§ 9 AZG
Tägliche Ruhezeit von 11 Stunden§ 12 AZG
Wöchentliche Ruhezeit von 36 Stunden§ 3 ARG
13 gesetzliche Feiertage, automatisch berechnet§ 7 ARG
25 Tage Urlaub, im ersten Jahr aliquot§ 2 UrlG
Kollektivvertrag: Normalarbeitszeit, Zuschläge, DurchrechnungKV je Branche

Funktionen

Was Chronuz kann.

Der Umfang ist bewusst überschaubar. Enthalten ist, was ein Betrieb braucht, um die Aufzeichnungspflicht zu erfüllen und die Zahlen an die Lohnverrechnung zu geben – nicht mehr.

Stempeln und Journal

Mitarbeiter stempeln Kommen, Gehen und Pause am Handy oder am Rechner, mit einem Knopf, der immer nur die nächste sinnvolle Aktion anbietet. Das Journal zeigt jede Stempelung, jedes Storno und jeden daraus berechneten Tag untereinander.

Auswertung als PDF, Excel und am Bildschirm

Der Monatsauszug nach § 26 Abs 8 AZG kommt als PDF, die Tabelle für die Lohnverrechnung als Excel, die Übersicht am Bildschirm. Alle drei stammen aus derselben Berechnung und können sich deshalb nicht widersprechen.

Stundensaldo und Zeitmodelle

Jeder Mitarbeiter hat ein Zeitmodell mit Sollblöcken je Wochentag, etwa Montag bis Donnerstag 8–14 und 15–18 Uhr, Freitag 8–14 Uhr, dazu einen Startsaldo aus der Zeit vor Chronuz. Mehr- und Minderstunden laufen daraus mit; der Saldo-Bericht fasst sie für alle Mitarbeiter zusammen.

Abwesenheiten

Urlaub, Krankenstand, Feiertag, Zeitausgleich und Betriebsfrei werden getrennt geführt und wirken unterschiedlich auf den Saldo: Zeitausgleich zehrt ihn auf, Urlaub und Krankenstand lassen ihn unberührt. Die dreizehn gesetzlichen Feiertage werden berechnet, nicht gepflegt.

Anmeldung mit Google oder Apple

Wer will, meldet sich mit seinem Google- oder Apple-Konto an, statt sich ein weiteres Passwort zu merken. Der Server prüft das Token selbst; ein Client-Secret oder eine Weiterleitung über Dritte gibt es nicht.

Kollektivvertrag

Abweichende Normalarbeitszeit, Zuschläge und Durchrechnungszeiträume werden je Betrieb hinterlegt. Die Auswertung rechnet mit den Regeln Ihres Kollektivvertrags statt mit dem Gesetzesstandard.

Mehrere Betriebe

Jeder Betrieb ist ein eigener Mandant mit eigenem Betriebscode und eigenen Administratoren; Daten anderer Betriebe sind nicht sichtbar. Wer mehrere Betriebe betreut, etwa ein Steuerberater, verwaltet sie mit einem Zugang.

Bot-Schutz ohne Drittanbieter

Die offene Registrierung ist mit einem Honigtopf, einer Zeitfalle, einer kleinen Rechenaufgabe im Browser und Quoten geschützt. Es gibt kein Captcha eines Drittanbieters und keine Bilder mit Ampeln, die Ihre Mitarbeiter anklicken müssen.

So starten Sie

Vom leeren Betrieb zur ersten Stempelung.

  1. Betrieb anlegen

    Sie geben Firmenname, Ihren Namen und eine E-Mail-Adresse an und sind damit Administrator. Zeitmodell, Kollektivvertrag und Bundesland für die Feiertage stellen Sie in der Verwaltung ein; das dauert ein paar Minuten und lässt sich später ändern.

  2. Betriebscode weitergeben

    Ihre Mitarbeiter registrieren sich selbst, mit dem Betriebscode, den Sie ihnen nennen. Niemand kann sich damit ungefragt einloggen: jeder neue Zugang wartet, bis Sie ihn freigeben.

  3. Stempeln

    Ab da wird gestempelt, am Handy oder am Rechner. Journal, Saldo und Monatsauszug ergeben sich daraus; Sie müssen nichts nachtragen.

Es gibt nichts zu installieren. Chronuz läuft im Browser, und am Handy lässt es sich auf den Startbildschirm legen, wo es sich wie eine App verhält.

Für wen

Für Betriebe, die die Aufzeichnungspflicht haben – also alle.

§ 26 AZG gilt für jeden Arbeitgeber in Österreich, vom Ein-Personen-Betrieb mit einer Aushilfe bis zum Unternehmen mit mehreren Standorten. Chronuz ist für die gebaut, die das bisher mit Excel-Listen, Zetteln oder einem Programm erledigen, dem sie nicht ganz trauen.

Handwerk

Gestempelt wird auf der Baustelle am Handy, nicht am Freitag aus dem Gedächtnis. Der Monatsauszug ist ein PDF, das der Chef nicht selbst zusammenrechnen muss.

Gastronomie

Teildienste, Wochenendarbeit und Feiertagszuschläge kommen im Alltag laufend vor. Chronuz rechnet sie nach dem Kollektivvertrag und meldet, wenn die Ruhezeit zwischen zwei Schichten zu kurz wird.

Handel

Mehrere Filialen lassen sich als getrennte Betriebe führen, jede mit eigenem Betriebscode, während die Verwaltung alles mit einem Zugang sieht.

Büro

Gleitzeit mit Stundensaldo und Zeitausgleich. Der Saldo-Bericht zeigt am Monatsende, wer wie viel offen hat – bevor die Diskussion darüber beginnt.

Preise

Nach Betriebsgröße. Derzeit kostenfrei.

Chronuz wird nach der Zahl der Mitarbeiter bepreist, nicht nach Funktionen – ein Betrieb mit fünf Leuten zahlt nicht dasselbe wie einer mit zweihundert. Solange der Early Access läuft, kostet die Nutzung nichts, mit vollem Funktionsumfang. Bevor sich das ändert, erfahren Sie die Preise rechtzeitig und entscheiden dann, ob Sie weitermachen. Ihre Daten bekommen Sie in jedem Fall als PDF und Excel heraus.

Early Access

kostenfrei
0 €im Early Access

Voller Funktionsumfang. Die späteren Preise richten sich nach der Betriebsgröße.

  • Voller Funktionsumfang
  • Unbegrenzte Mitarbeiter
  • PDF- und Excel-Export
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
  • Tägliche Backups, 14 Stände
  • Gehostet in Österreich
Betrieb anlegen

Kein Vertrag und keine Zahlungsdaten. Wenn Sie aufhören wollen, exportieren Sie Ihre Daten und sind fertig.

FAQ

Fragen, die öfter kommen.

Was verlangt § 26 AZG genau?

Dass der Arbeitgeber für jeden Arbeitnehmer Beginn und Ende der Arbeitszeit, ihre Dauer sowie Lage und Dauer der Ruhepausen aufzeichnet und diese Aufzeichnungen dem Arbeitsinspektorat auf Verlangen vorlegt. Nach Abs 8 hat auch der Mitarbeiter Anspruch auf einen monatlichen Auszug. Chronuz erfasst genau diese Angaben als Stempelungen und erzeugt den Auszug als PDF.

Was passiert, wenn sich jemand verstempelt?

Die falsche Stempelung wird storniert und eine richtige gesetzt. Das Storno bleibt im Journal stehen, mit Grund, Zeitpunkt und der Person, die es gemacht hat. Der Arbeitstag wird danach aus der neuen Stempelung berechnet; die alte ist weiterhin sichtbar, nur eben als storniert.

Kann man Einträge löschen?

Nein, und zwar nicht als Einstellung, sondern als Datenbankrecht: die Rolle, mit der Chronuz arbeitet, darf in PostgreSQL nichts löschen. Das gilt auch für Administratoren. Wir halten das für den eigentlichen Sinn einer Aufzeichnung.

Wie kommen meine Mitarbeiter hinein?

Sie geben ihnen den Betriebscode, den Sie in der Verwaltung festlegen. Damit registrieren sie sich selbst, mit Passwort oder mit ihrem Google- oder Apple-Konto. Der Zugang funktioniert erst, wenn Sie ihn freigegeben haben.

Wo liegen die Daten, und wie steht es um die DSGVO?

Auf Servern in Österreich. Sie bekommen einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, weil Arbeitszeiten personenbezogene Daten Ihrer Mitarbeiter sind, die auf unserem Server liegen. Auf der Website und in der Anwendung gibt es kein Tracking; auch der Bot-Schutz kommt ohne fremde Dienste aus.

Gibt es einen Export für die Lohnverrechnung oder den Steuerberater?

Ja, als PDF und als Excel, je Mitarbeiter und Monat, mit Arbeitszeiten, Pausen, Abwesenheiten und Saldo. Ein Steuerberater kann außerdem einen eigenen Zugang bekommen und darüber mehrere Betriebe betreuen.

Muss ich etwas installieren?

Nein. Chronuz läuft im Browser, am Rechner und am Handy. Am Handy lässt es sich auf den Startbildschirm legen und verhält sich dann wie eine App, ohne App Store und ohne Updates, die Sie verteilen müssten.

Was, wenn jemand einmal länger als zwölf Stunden arbeitet?

Die Stempelung wird angenommen. § 20 AZG erlaubt in Notfällen Überschreitungen, und auch sonst ist es nicht Aufgabe der Zeiterfassung, das zu verhindern. Chronuz meldet die Überschreitung nach § 9 AZG, markiert den Tag im Journal und lässt beides im Protokoll stehen.

Fangen Sie mit dem Betrieb an, der Rest ergibt sich.

Betrieb anlegen, Betriebscode weitergeben, stempeln. Länger als eine Kaffeepause dauert das nicht.

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Noch Fragen?

Schreiben Sie kurz, worum es geht. Es antwortet der, der Chronuz gebaut hat, in der Regel am selben Werktag.

Ihre Angaben werden ausschließlich zur Beantwortung Ihrer Anfrage verwendet. Details in der Datenschutzerklärung.